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ENERGIE-DIENSTLEISTUNGEN

Heizverbrauch

So einfach können Sie beim Heizen sparen!

Durch Modernisierungsmaßnahmen oder sinnvollen Einsatz der Heizenergie können Sie Ihren Heizverbrauch senken - und damit bares Geld sparen.
Eine Reduzierung des Heizverbrauches ist zudem auch ein Beitrag zur Umweltschonung: Je weniger verheizt wird, desto weniger wird die Umwelt mit Kohlendioxid belastet!

Was Sie bei der Modernisierung Ihrer Heizungsanlage beachten sollten:

  • Wenn Ihr Jahresverbrauch mehr als 25 l Heizöl bzw. 28 m³ Erdgas pro Quadratmeter beheizter Fläche beträgt, sollten Sie eine Modernisierung Ihrer Heizungsanlage in Betracht ziehen. Wenn Ihr Kessel älter als Baujahr 1978 ist oder der Abgasverluste 12% überschreitet, müssen Sie gemäß Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) Ihre Heizungsanlage erneuern.
  • Je genauer die Dimensionierung der installierten Heizungsanlage auf den Wärmebedarf Ihres Hauses abgestimmt ist, desto größer ist der Jahresnutzungsgrad der Anlage und umso mehr Geld sparen Sie!
  • Mit umweltfreundlichem Erdgas betriebene Brennwert-Kessel zeichnen sich durch einen hohen Jahresnutzungsgrad aus. Diese Kessel arbeiten nur im Niedertemperaturbereich. Durch zusätzliche Wärmeübertragungsflächen im Kessel wird ein großer Teil des Wasserdampfes im Verbrennungsgas verflüssigt. Neben der Wärmeenergie des Verbrennungsgases wird somit auch zusätzliche Energie aus der Kondensationswärme des Wassers gewonnen. Dabei gilt: Je niedriger die Temperaturen im Heizsystem, desto mehr Abgaswärme wird genutzt und desto geringer ist der Energieverbrauch. Vorteile: 7-10% höhere Energieausnutzung gegenüber konventionellen Kesseln
  • auch Aufstellung unter dem Dach möglich, d. h. günstige Abgasführung
  • keine Mehrkosten für den Schornstein bei Neubauten
  • Niedertemperatur-Heizungen arbeiten mit einem Temperaturgefälle von 75°C im Vorlauf und 60°C (und weniger) im Rücklauf. Vorteile: geringe Verteilverluste in den Rohrleitungen
  • Heizkessel verlieren weniger Wärme im Heizraum
  • geringe Temperaturen an den Heizflächen sorgen für konstante Raumwärme

Kleine Hilfen für den optimalen Einsatz von Heizenergie:

  • Drehen Sie vor dem Lüften Ihrer Wohnräume die Heizung runter und lüften Sie mehrmals täglich kurz bei weit geöffnetem Fenster durch. Lassen Sie Wohnräume niemals auskühlen.
  • Verzichten Sie auf lange Vorhänge, ungünstig vor der Heizung platzierte Möbel und auf Heizkörper montierte Trockenstangen mit Handtüchern, Wäsche etc.: Diese können bis zu 20% Wärme schlucken.
  • Moderne Thermostatventile optimieren den Verbrauch. Ihre automatische Nachtabsenkung hilft Ihnen zusätzlich, Geld und Energie zu sparen.
  • Schließen Sie nachts Rollläden und Vorhänge, um Wärmeverluste durchs Fenster zu verringern
  • Durch Verringerung der Raumtemperatur um ein Grad, sparen Sie 6% Heizkosten.
  • Doppelverglasung der Fenster verbessert den Wärmeschutz Ihrer Wohnräume.
  • Sie können bis zu 4% Ihrer Heizkosten sparen, indem Sie die Heizkörpernischen mit reflektierender Silberfolie isolieren.

Wärmedämmung senkt Energieverluste:

  • Nachträgliche Wärmedämmung von Hauswänden, Dach, Kellerdecke, Rohrleitungen, Fenster und Türen senkt Ihren Energieverbrauch beträchtlich.
  • Kelleraußenwände aus Beton begünstigen hohe Wärmeverluste. In Eigenleistung können Sie die Dämmung der Kellerdecke in unbeheizten Kellerräumen durch das Aufkleben von Schicht-Hartschaumplatten oder Mineralwoll-Platten vornehmen, um den Wärmeabfluss aus dem Erdgeschoss zu verringern. Achten Sie dabei stets auf umweltfreundliches Dämm-Material.
  • Kontrollieren Sie die Dachisolierung. Dächer werden in der Regel zwischen den Sparren mit entsprechenden Dämm-Materialien isoliert.
  • Auf dem Weg zwischen Heizungsanlage und den Heizkörpern geht Energie verloren. Eine gute Wärmedämmung der Rohre mindert diese Energieverluste.
  • Bei einer Fenstererneuerung ist eine Isolierverglasung oder die weitaus effektivere Wärmeschutzverglasung sinnvoll. Der Mindestabstand der Scheiben sollte 12 mm nicht unterschreiten, um eine gute Dämmwirkung zu erreichen.
  • Unterstützt wird die Funktion der Isolier- und Wärmeschutzverglasung durch die hervorragenden Dämmeigenschaften von Holzrahmen oder Kunststoffrahmen mit Mehrkammernprofil und Metallkern.
  • Ohne großen Aufwand können Sie auch durch Fensterisolierfolien, die auf den Fensterrahmen geklebt werden, die Wärmedämmung erhöhen. Allerdings nimmt diese Isolierwirkung auf Dauer ab.
  • Die komfortablere Lösung ist der Einbau einer Vorsatzscheibe mit einem Rahmen aus Holz, Kunststoff oder Aluminium. Hier werden ähnlich gute Dämmwerte wie bei einer Zweischeiben-Isolierglasscheibe erzielt.
  • Nachts schaffen geschlossene Roll- und Klappläden sowie Vorhänge und Rollos einen zusätzlichen Wärmeschutz.
  • Lassen Sie Ihre Fenster vom Fachmann nicht nur auf Gängigkeit hin überprüfen, sondern vor allem auf ihre Zugdichtigkeit. Fenster, die sich leicht öffnen und schließen lassen, sind nicht automatisch zugdicht.
  • Unangenehmen Luftzug durch Fenster oder Türfugen können Sie mit selbstklebenden Dichtungsbändern und -profilen aus Gaze, Schaumstoff oder Plastikmaterialien stoppen: Dichten Sie Spalthöhen bis zu 3 mm mit Rillenprofildichtungen oder Dichtbändern ab.
  • Bei Spalthöhe von 2-5 mm eignen sich Schlauch- oder Hohlprofildichtungen.
  • Spalthöhen bis zu 7 mm können Sie durch V-Dichtungen ausgleichen.

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